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BAD BOYS FOR LIFE - Pressekonferenz und Deutschland-Premiere



25 Jahre nach BAD BOYS - HARTE JUNGS und 17 Jahre nach BAD BOYS 2 fand gestern im Berliner Adlon Hotel die Pressekonferenz zum dritten BAD BOYS - Film statt: BAD BOYS FOR LIFE. Nach den ersten beiden Teilen nahm dieses Mal nicht Michael Bay auf dem Regiestuhl Platz, sondern zwei junge Talente, die von Ausnahme-Produzent Jerry Bruckheimer engagiert wurden. Adil El Arbi und Bilall Fallah kamen gemeinsam mit ihren Hauptdarstellern Will Smith und Martin Lawrence und Produzent Jerry Bruckheimer nach Berlin. „Wenn Du so lange mit einem dritten Teil wartest, kannst Du keinen Schlamassel präsentieren“, begann der wie immer gut gelaunte Will Smith. Die Produzenten Jerry Bruckheimer und Chad Oman haben vor vier Jahren einen Film namens BLACK gezeigt bekommen, einen Action-Krimi über einen Bandenkrieg in Brüssel. Die Regisseure waren Adil El Arbi und Bilall Fallah. Und schon hatten die Produzenten die beiden Talente für eine mögliche Fortsetzung von BAD BOYS auf dem Zettel. Die beiden Belgier sind mit den ganzen Jerry Bruckheimer Actionproduktionen aus den 1990er Jahren aufgewachsen und wollten mit diesem Teil eine Hommage an diese Produktionen und Michael Bay - Filme schaffen. Adil dazu: „Wir haben in letzter Zeit viele Superhelden-Filme gesehen. Wir wollten eine geerdete Geschichte erzählen.“ Sie setzten auf praktische Action und Stunts, die man aus diesem Jahrzehnt kennt. Jerry Bruckheimer über die beiden Regisseure: „Die beiden brachten eine andere Perspektive mit, eine europäische. Wenn Du Will Smith und Martin Lawrence zusammenbringst, weißt Du, da kommt etwas Gutes bei raus und die beiden aus Europa haben einen fantastischen Job gemacht.“ Billal scherzte dazu: „Ich meine wir sind zwei Punks aus Belgien.“ Auf die Frage, worin der Unterschied bei den Regisseuren gegenüber Michael Bay liegt, antwortete Martin Lawrence prompt: „Die beiden schreien nicht so wie Michael Bay.“ Und Will Smith erinnerte die Zusammenarbeit mit zwei Regisseuren ein bisschen an eine Kindheit. „Du willst ausgehen und musst Dir überlegen, welches Elternteil Du fragen willst, ob du ausgehen darfst. Du hast Ideen und musst wissen, welchen Regisseur du dafür ansprichst.“


Das dritte Abenteuer der Detectives Mike Lowry und Marcus Burnett handelt vom Älterwerden und auch von Pensionierung. Will Smith berichtete, dass es einfacher war mit 25 Jahren Actionszenen aufzunehmen und mit dem Alter wird es immer schwieriger. „Ein Hoch auf die Special Effects“, scherzte der 51-Jährige. „Aber meistens sind die kleinen Dinge die gefährlichsten. Es gibt Explosionen, da geht alles gut und am nächsten Tag sollst Du über den Kaffeetisch springen und brichst Dir dabei den Knöchel.“ Über die besondere Beziehung der Filmfiguren sagte Martin Lawrence: „Ihre Freundschaft ist so echt, sie würden alles für den anderen tun.“ Und Will Smith fügte hinzu: „Sie haben die perfekte Freundschaft. Es muss nicht immer alles stimmen. Suchen wir nicht alle nach dieser ehrlichen Freundschaft? Wo dem einen das Leben des anderen genauso wichtig ist wie das Eigene?“

Martin Lawrence machte sich etwas Gedanken, ob nach so vielen Jahren noch die Chemie zwischen den beiden Figuren stimmen würde. „Dann kam die erste Szene und es war wie Magie.“ Er wusste sofort, dass die Beziehung noch funktioniert. Will Smith erinnerte sich an den ersten Teil und seine Bedenken, dass zwei Comedians als Hauptdarsteller engagiert wurden. „Ich sagte zu Michael Bay: Martin bekommt alle Jokes.“ Worauf Bay erwiderte: „Das gehört zur Szene, Du sollst das ausgleichen.“ Will Smith: „Nein, ich bin aber auch lustig.“ Martin Lawrence liebte ganz besonders in der Zeit des ersten Teils die Musik. Will Smith sagte: „Wir haben versucht die Musik zu kombinieren, Old School und New School.“ Er erinnerte sich mit einem Lächeln daran, dass der Sänger Prince damals in Miami einen eigenen Club hatte, in dem es schwer war reinzukommen.


Über bevorstehende Projekte und mögliche Sequels sagte Will Smith, dass er sich vorstellen könne noch etwas in der Welt von Hancock zu drehen „…und BAD BOYS 4“, legte er scherzhaft nach. Man merkte Will Smith und Martin Lawrence an, dass sie nicht nur vor der Kamera für die große Leinwand funktionieren und agieren, sondern auch im privaten Leben gut miteinander klar kommen. Fragen an Martin Lawrence gerichtet, wiederholte und erklärte Will Smith seinem Freund gerne noch einmal. Am Abend fand im Berliner Zoo Palast dann die große Deutschland-Premiere von BAD BOYS FOR LIFE statt. Die Kritik zu BAD BOYS FOR LIFE könnt Ihr demnächst auf unserer Seite lesen und den Film gibt es ab dem 16.01.2020 auf der großen Leinwand zu bestaunen.


Bilder: © 2020 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH | Haiko Kàcserik-Maczek

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