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Zwischen Kaltem Krieg und persönlichem Wiedersehen: Titus Müller geht mit DIE GEHEIME MISSION auf Lesereise

  • Autorenbild: Haiko
    Haiko
  • 25. Mai
  • 3 Min. Lesezeit
Bannerbild zu „Die geheime Mission“ von Titus Müller mit einer Frau in gelbem Kleid vor dem Brandenburger Tor sowie Buch- und Hörbuchausgabe des Romans vor historischer Berlin-Kulisse.

Geheimdienste, geteiltes Deutschland und die Vorfreude auf ein Wiedersehen in Berlin. Mit DIE GEHEIME MISSION, das am 10. Juni erscheint, taucht Titus Müller wieder einmal in eine Zeit ein, in der Misstrauen, Ideologien und Spionage den Alltag bestimmten. Für mich ist der neue Roman aber nicht nur der Auftakt einer neuen Reihe – sondern auch der Anlass für ein Wiedersehen mit einem Autor, dessen Bücher mich seit Jahren begeistern.


Spätestens mit seiner Spionin-Trilogie rund um Ria Nachtmann hat Titus Müller bewiesen, wie intensiv Literatur Geschichte wieder greifbar machen kann. In DIE FREMDE SPIONIN, DAS ZWEITE GEHEIMNIS und DER LETZTE AUFTRAG verband er den Kalten Krieg, den Bau der Berliner Mauer und die Arbeit von BND, KGB und Staatssicherheit mit persönlichen Schicksalen und moralischen Fragen.

Ich habe die Reihe damals nicht nur rezensiert, sondern Titus Müller auch mehrfach bei Lesungen begleitet – unter anderem in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen (Bericht) oder in der Berliner Hansa-Bibliothek (Bericht). Gerade dort wurde spürbar, was seine Bücher ausmacht: akribische Recherche, historische Präzision und Figuren, die nie bloße Spielfiguren der Geschichte bleiben.

Genau solche Begegnungen machen Kultur am Ende eigentlich aus

Und irgendwann entwickelt sich daraus fast schon mehr als nur der Kontakt zwischen Autor und Redakteur. Nach einer Lesung zu DER TAG X habe ich Titus noch mit dem Auto mitgenommen – und wie das dann so ist, wenn zwei Geschichts- und Geschichtenliebhaber zusammensitzen, wurde aus einer kurzen Fahrt plötzlich ein richtig tolles Gespräch über Literatur, Vergangenheit, Recherche und natürlich Bücher. Genau solche Begegnungen machen Kultur am Ende eigentlich aus.

Mit DIE GEHEIME MISSION beginnt nun zugleich eine neue Reihe rund um die junge Kurierin Nela – und damit offenbar erneut ein größer angelegter erzählerischer Zyklus, auf dessen Fortsetzung man sich jetzt schon freuen darf.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass Titus mich persönlich anschrieb und zur Lesung in Berlin einlud. Dass er dabei direkt an mich gedacht hat, bedeutet mir tatsächlich viel. Umso größer ist jetzt natürlich die Vorfreude auf den Abend am 2. Juli um 20:15 Uhr bei Hugendubel in Berlin-Steglitz (Karten gibt es hier). Und wenn Ihr die Gelegenheit habt, Titus Müller einmal persönlich bei einer Lesung zu erleben, kann ich Euch die Veranstaltung wirklich nur ans Herz legen.

Denn Titus Müller auf der Bühne zu erleben, ist weit mehr als eine klassische Buchvorstellung. Er erzählt von seinen Recherchen, von echten historischen Vorbildern, von geheimen Operationen, Verhörmethoden und den moralischen Grauzonen der Spionage – und plötzlich fühlt sich Geschichte nicht mehr fern an.

Mit DIE GEHEIME MISSION kehrt Titus Müller nun erneut in das geteilte Deutschland zurück. Diesmal steht die junge Nela im Mittelpunkt, die zwischen Ost und West, Ideologie und Wahrheit, Familie und Geheimdiensten gerät. Der Roman spielt während der frühen Jahre des Kalten Krieges und erzählt von Verrat, Loyalität und der ersten großen Frontstellung zwischen den Machtblöcken.

Der Plot klingt schon jetzt nach genau der Mischung, die Titus Müller so stark macht: eine persönliche Geschichte vor einem historischen Hintergrund, der bis heute nachwirkt.

Man weiß vorher schon, dass einen kein belangloser Abend erwartet

Die große Lesereise zu DIE GEHEIME MISSION führt Titus Müller quer durch Deutschland – unter anderem nach Berlin, Hamburg, Dortmund, Nürnberg, Goslar, Hennef, Landshut, Ostfildern, Werne oder Donaustauf. Alle Termine findet Ihr hier: https://www.titusmueller.de/veranstaltungen.html

Auf Filmtick sind zu DIE GEHEIME MISSION übrigens bereits weitere Aktionen geplant: Rezension, Gewinnspiel und möglicherweise auch ein Interview.

Und ganz ehrlich: Ein neuer Titus-Müller-Roman ist für mich inzwischen ein bisschen wie ein neuer Film von Denis Villeneuve oder Christopher Nolan. Man weiß vorher schon, dass einen kein belangloser Abend erwartet – und wahrscheinlich auch keine Nacht, in der man das Buch einfach wieder aus der Hand legen kann.


3D-Darstellung des Romans „Die geheime Mission“ von Titus Müller mit historischem Berlin-Motiv, Frau im gelben Kleid und SPIEGEL-Bestseller-Logo auf weißem Hintergrund.

© Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

2 Kommentare


marcus2878
vor 3 Tagen

Ein schöner Vergleich. Bei Titus Müller habe ich ebenfalls das Gefühl, dass jedes neue Buch ein besonderes Leseerlebnis verspricht. Seine Mischung aus Spannung, historischen Details und starken Figuren macht einfach Lust auf mehr.

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michelausnr68
vor 3 Tagen

Sehr spannend, dass Titus Müller die Hintergründe zu seinem Buch live präsentiert. Lesungen bieten oft einen ganz anderen Einblick in die Entstehung eines Romans.

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