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  • AutorenbildHaiko

Vertrag zwischen Universal und Cinemark lässt das Kinofenster für große Filme auf 31 Tage schrumpfen


Universal Pictures hat mit Cinemark Entertainment, dem drittgrößten Kinobetreiber in den USA, einen historischen Deal abgeschlossen. Dieser Deal verkürzt die Kinoauswertung an der amerikanischen Box Office für die wichtigsten Filme und große Filmproduktionen des Studios dramatisch und wird auch nach dem Überstehen der Pandemie fortgesetzt.


Alle Filme, die an den heimischen Kinokassen mit 50 Millionen US-Dollar oder mehr eröffnen, dürfen schon nach 31 Tagen ab Kinostart auf der großen Leinwand eine Premium-Video-on-Demand-Auswertung bekommen.


Jeder Universal-, DreamWorks- oder Focus Features - Film, der nicht über 50 Millionen US-Dollar einspielt, hat quasi den Segen von Cinemark nach schon 17 Tagen eine Premium-Video-on-Demand-Auswertung erhalten zu dürfen. Dieser Teil ähnelt der Vereinbarung, die Universal bereist Ende Juli mit den AMC Theatres geschlossen hat. Somit kann man davon ausgehen, dass die Kinos auch an den Umsätzen der vorgezogenen Auswertungen für Zuhause beteiligt sind. Dieses Fenster soll nicht für das reguläre Streaming gelten, sondern nur für Premium-Veröffentlichungen.


Mark Zoradi, CEO von Cinemark, gab eine Erklärung ab: "Wir glauben, dass ein dynamischeres Kinofenster, in dem die Kinos weiterhin eine Event-Startpflattform für Filme bieten, die Erfolge an den Kinokassen maximieren und den Erfolg nachfolgender Vertriebskanäle fördern werden. Dies würde im Interesse der Studios, der Kinos und am wichtigsten auch der Kinogänger sein."


Nun hat Universal zwei der drei größten Kinoketten mit an Bord. AMC besitzt 8.000 Leinwände und Cinemark 4.630. Nun dürften beide Ketten auch einen Einfluss auf Regal Cinemas haben, der zweitgrößten Kette des Landes, die 7.200 Leinwände betreiben.


Was halt Ihr von diesen Zeitfenstern?


Bild: © Cinemark | Quelle: The Hollywood Reporter

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