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INDIANA JONES UND DER RUF DES SCHICKSALS - Der erste Trailer und die ersten Bilder

Harrison Ford kehrt am 29. Juni 2023 für den fünften Film der ikonischen Reihe in die Rolle des legendären Helden und Archäologen Indiana Jones zurück. Die Regie bei INDIANA JONES UND DER RUF DES SCHICKSALS führte James Mangold, der auch Harrison Fords letzten Film RUF DER WILDNIS mitproduzierte. Wie auch bei den vorherigen vier Teilen zeichnet John Williams für den Score des neuen verantwortlich. Hier kommt der erste Trailer und die ersten Fotos.

Wie findet Ihr den Trailer?


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Bild und Trailer: © Disney

TRANSFORMERS - AUFSTIEG DER BESTIEN - Offizieller Trailer erschienen

Der Kinostart ist erst am 8. Juni 2023, aber Paramount Pictures hat schon Mal den ersten Teaser-Trailer des jüngsten Teils der TRANSFORMERS-Reihe veröffentlicht. In TRANSFORMERS - AUFSTIEG DER BESTIEN bekommen es die Autobots um Optimus Prime mit ganz neuen Mitspielern zu tun. Die Zuschauer machen eine Reise in die 1990er Jahre. Während die Autobots auf eine ganz neue Art von Transformers treffen, die Maximals, geht der Kampf der verfeindeten Teams der Autobots und der Decepticons weiter. 

Mit Anthony Ramos und Dominique Fishback gibt es neue Gesichter auf der Leinwand und mit Steven Caple Jr., der CREED II - ROCKY'S LEGACY inszenierte, saß ein neuer Mann auf dem Regiestuhl.

Wie findet Ihr den Trailer?




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Bild und Trailer: © Paramount Pictures Germany GmbH

BERLIN - DIE SINFONIE DER GROSSTADT - Stummfilmkino im Ballhaus Wedding

Die heutige Veranstaltung zieht mich in den Berliner Bezirk Wedding. Der Straßenverkehrslärm ist auch nach dem Feierabendverkehr noch ohrenbetäubend. Die Straßenbahn rumpelt, quietscht und spuckt mich schließlich in einer Traube von Menschen wieder aus. Weiter geht es zu Fuß Richtung Wriezener Straße, eine Seitenstraße der Osloer. Der Geräuschpegel verringert sich schlagartig und man fühlt schon fast die Zeit, wie es hier noch vor gut 30 Jahren gewesen sein musste, ohne Durchfahrtsverkehr und ohne Tram, die West und Ost verband. Denn nur 10 Gehminuten von meinem Ziel, dem Ballhaus Wedding entfernt, gute 750 Meter von hier verbindet die Bösebrücke die Ortsteile Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg. Nach dem Bau der Berliner Mauer teilte unterhalb der Brücke ein stacheldrahtgekrönter Drahtgitterzaun den Französischen Sektor vom Sowjetischen. Auch wenn die DDR oberhalb einen Grenzübergang errichtete, war für viele Leute hier Endstation. Fälschlicherweise oft als Bornholmer Brücke bezeichnet, wurde die Stahlbrücke 1916 als Hindenburgbrücke eröffnet und erhielt 1948 nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Wilhelm Böse ihren jetzigen Namen.

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Noch ganz andere Zeiten hat das Ballhaus Wedding erlebt. Noch vor der DDR, vor dem Zweiten und sogar noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde dieser wunderbare Ort 1889 erbaut. Auf dem Parkettboden, der nun im Wintergarten des Ballhauses liegt, tanzte sogar schon die echte Marlene Dietrich in DER BLAUE ENGEL im Filmstudio Babelsberg. Als neuer Kultur- und Veranstaltungsort eröffneten die jetzigen Mieter dieses Jahr neu. Von Außen nicht sofort zu erkennen, nutzt man nahezu einen ganz normalen Hauseingang, um zum Ballhaus zu gelangen. Neben dem Ballsaal bietet der Veranstaltungsort viele kleine Räumlichkeiten für Theater, Varieté, politische Talkrunden und Lesungen. Heute steht eine Stummfilm-Vorführung mit Live-Klavierbegleitung an: BERLIN - DIE SINFONIE DER GROSSTADT.

Nicht nur durch das tolle Ambiente des Ballhauses, sondern auch durch das musikalische Erlebnis aus Bild und Ton, erwachen heute hier die 1920er Jahre wieder zum Leben. In Kooperation von Laufende Bilder e.V. und dem Metropolis Orchester Berlin zeigte das Ballhaus Wedding den monumentalen Film Walter Ruttmanns aus dem Jahre 1927. Der experimentelle Dokumentarfilm feierte seine Uraufführung in Berlin mit einem siebzigköpfigen Orchester. Da Walter Ruttmann die Reaktionen des Publikums fürchtete, war er nicht zugegen und gastierte lieber in der Nähe in einer Bar und gab sich einem Besäufnis hin. Die Angst war unbegründet. Nicht nur das Publikum feierte den Film, sondern auch die damals führende und erste deutsche Kinofachzeitschrift „Der Kinematograph“ geriet ins Schwärmen. Die Begeisterung für den Film hält bis heute an. Auch wenn sein experimentelles Schaffen einen leichten Schatten erhielt, als er sich 1933 nach der Machtübernahme Hitlers den Konventionen der nationalsozialistisch geprägten UFA hingab. Rottmann experimentierte beim Schnitt und gerade das Gespür für Rhythmus inspirierte Leni Riefenstahl. Er drehte folglich nur noch nationalsozialistische Kriegspropaganda. 1941 verstarb er nach einer Operation an den Folgen einer Embolie. Sein Erbe ist aber präsent. Wer die Serie BABYLON BERLIN schaut, sieht im Vor- und Abspann die avantgardistischen Formexperimente Ruttmanns.

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Mit einer ausführlichen und nett gestalteten Einführung des Stummfilm-Experten Christopher Scholz startete der Abend. Am Klavier begleitete Ekkehard Wölk den Stummfilm und brachte so ein Hauch des Flairs rüber, wie sich vor 95 Jahren die Premierengäste gefühlt haben mussten. Wölk ist Jazzpianist, Komponist und Arrangeur. Der klassisch ausgebildete Pianist, produzierte für den Deutschlandfunk, dem RRB und dem Bayerischen Rundfunk als Ensembleleiter Kompositionen. Er tritt auf Festivals auf und seit Jahren begleitet er professionell Stummfilme. Das spürt man von Beginn an.

Erst leere Straßen, dann Lichter, Menschen, donnernde Eisenbahnen, Fabriken. Rottmann erzählt mit seinem Querschnittsfilm sachlich das Berlin der 1920er Jahre. Vom Morgengrauen bis Mitternacht. In fünf Akten erfährt der Zuschauer das urbane Leben der wilden Zwanziger. Das Schwarz-Weiß leuchtet umso kräftiger, wenn der weiße Rauch der Dampflokomotive den schwarzen Tunnel ablöst und das ganze Bild erhellt. Ein Leinwandspekatkel von aneinander gereihten Bildern, eingefangen durch versteckte Kameras. Die für die damalige Zeit ungewöhnlichen kurzen Schnitte lassen so die Lebendigkeit, die Hektik spürbar werden. Die Kombination aus Musik und Film lässt die Sinfonie einer Großstadt entstehen. Mag der Film oberflächlich erscheinen und eine soziale Blindheit an den Tag legen, liefert er dennoch beeindruckende Momentaufnahmen einer Stadt im ständigen Wandel.

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Berlin - Die Sinfonie einer Großstadt - lebendig und spürbar gemacht durch eine tolle Begleitung am Klavier. Ein Erlebnis, das ich nicht missen mag. Dazu kann geraten werden, Augen und Ohren offen zu halten für die nächsten Veranstaltungen des Vereins Laufende Bilder e.V., des Metropolis Orchesters und natürlich für die nächsten Termine im Ballhaus Wedding.

Michael Mann spricht über eine mögliche Fortsetzung von HEAT

Filmemacher Michael Mann ist in diesen Tagen viel unterwegs und sehr beschäftigt. Zum einen führt seine Buchfortsetzung seines Meisterwerks HEAT aus dem Jahre 1995 die Bestsellerlisten an und zum anderen hat das Filmen seines langjährigen Projektes, das mit Stars wie Adam Driver, Shailene Woodley, Penélope Cruz und Patrick Dempsey besetzte Biopc FERRARI, in Italien begonnen.

Das 466-seitige Buch HEAT 2 hat er gemeinsam mit Meg Gardiner geschrieben. Das Buch erzählt von Geschehnissen von 1989, die sich sechs Jahre vor dem Film ereignet haben und von Begebenheiten, die nach dem Film spielen. Die Wege des professionellen Diebes Neil McCauley (Robert de Niro) und die des LAPD-Detektivs Vincent Hanna (Al Pacino) kreuzten sich schon unwissentlich Jahre vorher bei einem anderen großen Überfall. 

Immer wieder wurde in den letzten Wochen gemunkelt, dass Mann das Buch als Fortsetzungsfilm realisieren könnte. Mann sagte in einem Interview mit Games Radar schon einmal, dass er die Geschichte nicht als Serie adaptieren möchte, sondern eher das Projekt als Kinoerlebnis anlegen würde:

Es gibt fantastische Arbeiten im Fernsehen und aus irgendeinem Grund sind diese immer sehr kurzlebig. Dino De Laurentiis sagte einmal zu mir: "Michael, es gibt eine kleine Leinwand und eine große Leinwand." Das sagt alles.

Ich lege den Fernseher nicht beiseite, er hat wirklich ein goldenes Zeitalter gerade. Aber es gibt nichts Vergleichliches wie das große Erlebnis im Kino. Als wir bei der Academy eine Aufführung von HEAT hatten, hatte wahrscheinlich 80% des Publikums den Film noch nie auf der großen Leinwand gesehen und die Reaktionen waren erstaunlich. Ich hatte die ganze Besetzung da und Christopher Nolan moderierte. Es war wirklich faszinierend für mich den Unterschied und die Wirkung zu sehen.

Es wurde auch über zeitgenössische Thriller im Kino gesprochen.

Ich langweile mich einfach. Es ist nicht interessant. Ich meine, manchmal ist die Choreographie so unverschämt, das ist schon faszinierend. Sie ist gut. Aber generell: nein. Es ist einfach altbacken.

Falls es zur Fortsetzung von HEAT kommen sollte, müssen wir uns eh noch mindestens bis nach FERRARI gedulden müssen.

Wie fandet Ihr HEAT und würdet Ihr Euch die Fortsetzung ansehen?


Bilder: © Warner Bros. 

GLASS ONION: A KNIVES OUT MYSTERY - Erscheinungstermin steht fest

2019 war KNIVES OUT - MORD IST FAMILIENSACHE kein Geheimtip, gehörten doch neben Daniel Craig, Ana da Armas, Chris Evans und Jamie Lee Curtis nur namhafte Namen dem Cast an. Mit einem relativ kleinem Budget von 40 Mio. US-Dollar spielte der Film über 300 Mio. US-Dollar wieder ein. Die Nachricht, dass es eine Fortsetzung geben wird, ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Und es sollen sogar zwei Fortsetzungen kommen. Der Kinostreifen landet beim Streaminganbieter Netflix, dem die Rechte 450 Mio. US-Dollar wert waren. Nun steht der Erscheinungstermin von GLASS ONION: A KNIVES OUT MYSTERY fest.

Während es im ersten Teil um die mörderische Beziehung zwischen Fleisch und Blut ging, soll die Fortsetzung uns lehren, bei der Auswahl enger Freunde lieber etwas vorsichtiger zu sein. Der Tech-Milliardär Miles Bron (Edward Norton) lädt seine engsten Freunde in sein Urlaubsdomizil auf seiner eigenen griechischen Insel ein. Die Idylle trügt und als plötzlich eine Leiche auftaucht, ist nur ein Mann der richtige, um das Rätsel zu lösen: Benoit Blanc (Daniel Craig).

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Der Regisseur Rian Johnson aus dem ersten Teil inszenierte den zweiten und wird auch für den dritten Teil wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Dieses Mal nehmen Edward Norton, Janelle Monáe, Kathryn Hahn, Leslie Odom Jr., Jessica Henwick und Madelyn Cline sowie Kate Hudson und Dave Bautista an der Tafel Platz.

Gegessen wird ab dem 23. Dezember 2022 auf Netflix. Seid Ihr mit dabei?


Bilder: © Netflix